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Ein zauberhaftes Instrument für zauberhafte Momente – Harpist Simonetta Ginelli

10.09.2016

 Bei meiner Ermittlung für schöne Klänge bin ich auf eine Webseite namens die "Hauptstadtharfe" gestossen. Das machte mich neugierig. Als Agentin Laura Bünd habe ich natürlich schnell herausgefunden, wer dahinter steckt. Es ist die wunderbare Simonetta Ginelli! Sie nahm sich für uns Zeit, um uns ein interessantes Interview zu geben:

 

LB: Liebe Simonetta, du spielst Harfe, ein aussergewöhnliches, zartes und sehr weibliches Instrument. Wie bist du dazu gekommen? 

 

SG: Als ganz kleines Kind, so ungefähr mit 5 Jahren, war ich das erste Mal in der Oper und sah im Orchestergraben das große goldenen Instrument, das die schönsten Klänge erzeugte, und es war um mich geschehen. Es war mir gleich bewusst, das es ein ganz besonderes und seltenes Instrument war. 

 

LB: Was genau fasziniert dich an der Harfe?

 

SG: Ach, so Vieles! Zum Beispiel ist es das einzige Instrument, das man komplett umarmen muss, um es zu spielen ...

 

LB: Wenn ich an eine Harfe denke, dann verbinde ich das sofort mit der Unterwasserwelt und Meerjungfrauen, die Harfe hat etwas Zauberhaftes. Was verbindest du mit dem Klang der Harfe und dem Instrument an sich?

 

SG: Die Schwingungen an sich , die mal zart und mal sehr stark klingen können. Wie das Wasser selbst, das einer kleinen Quelle entspringt und im tosenden Meer enden kann.

 

LB: Ich möchte der Sache immer genau auf den Grund gehen: Weisst du, in welchem Land die Harfe erfunden wurde und zu welcher Zeit das ungefähr war? 

 

SG: Die Harfe ist eines ältesten Instrumente - auf Grabzeichnungen in den Pyramiden findet man oft Abbildungen der Lyra- also so ungefähr 3.000 vor Christus! Die sog. „Doppelpedalharfe“, wie ich sie spiele (für den Laien: eine große Orchesterharfe mit 7 Pedalen), gibt es allerdings erst seit dem frühen 20sten Jahrhundert- durch die Pedale kann man viele harmonisch schwierige Stücke spielen, wo man vorher nur ein paar Tonarten spielen konnte, deshalb gibt es auch erst ab Berlioz und Tschaikowski die Harfe vermehrt im Orchester.

 

 

LB: Ist es besonders schwierig Harfe zu spielen oder erlebt man erste Erfolge schon relativ bald?

 

SG: Kleine Stücke kann man schon früh spielen-  die Technik zu erlernen erfordert aber, wie bei jedem Instrument, Ausdauer, Fleiß und Kontinuität, das heißt inklusive blutigen Fingern und Blasen. Ich habe festgestellt, dass ich erst mit zunehmender Lebenserfahrung auch angefangen habe emotionaler zu spielen.

 

LB: Spielst du lieber klassisch oder populär?

 

SG: Ach, es kommt ganz auf  Situation und Stimmung  an- ich spiele eigentlich jede Art von Musik gerne.

 

LB: Kannst du vom Harfenspiel leben?

 

SG: JA – und ich bin sehr dankbar dafür! Da ich auch nicht unterrichte, kann ich mich voll und ganz auf mein Repertoire, das ich selber umschreibe für Harfe  und auf meine Auftritte konzentrieren! 

 

LB: Gab es auch schon Momente in deinem Leben, in denen du die Harfe am liebsten an den Nagel gehängt hättest?

 

SG: Eigentlich nicht, höchstens ganz am Anfang der Harfenspiel-Erlernens, als ich dicke Blasen bekam und es weh tat, zu spielen ...

 

LB: Was liebst du sonst noch nebst dem Harfenspiel? 

 

SG: Kunst, Literatur, Fotografie- Spazierengehen und natürlich meine Familie! 

 

LB: Welchen Beruf hättest du erlernt, wenn es mit dem Harfenspiel nicht geklappt hätte? 

 

SG: Pianistin! (mein erstes Instrument, das ich lernte, war Klavier) 

 

LB: Verrätst du uns auch dein Lieblingsstück auf der Harfe?

 

SG: Zur Zeit sind es „Space Oddity“ von David Bowie, das ich für Harfe solo bearbeitet habe und meine Trio (DEJA NOVA TRIO-) -Version von „Rolling in the deep“ von Adele.

 

LB: Welches Konzert, das du bisher gespielt hast, war für dich das Eindrücklichste und weshalb?

 

SG: Jedes Konzert hinterlässt schöne Eindrücke- aber wovon ich hier gerne erzählen möchte, ist mein Auftritt als einzige Musikerin auf der Bühne mit Beyonce bei den MTV Music Awards und letzten Dezember in Bethlehem, als ich für das ZDF in der Marienkapelle der Geburtskirche Schuberts „Ave Maria“ interpretierte...

 

LB: Gibt es einen Ort an dem- oder einen Anlass auf dem du gerne einmal spielen würdest?

 

SG: Vielleicht im Vatikan … oder für die Queen im Buckingham Palace.

 

LB: Was darf ich erwarten, wenn ich dich als Harfenistin für einen Event buche?

 

SG: Das kommt darauf an, wie du dein Event gestalten möchtest. 

Ich könnte zum Beispiel im Barockgewand oder wenn du eine Weihnachtsfeier veranstaltest, als Engel :-)  und mit klassischer Musik deine Gäste empfangen- zum Dinner dann in anderen Outfit mit meinem DEJA NOVA DUO (Harfe+7string Bass) spielen und später zur Lounge  mit dem DEJA NOVA TRIO ( Harfe,7string Bass und drums) oder zur Disco mit DJ spielen, natürlich dann im modernen Outfit zB im Catsuit- das gibt dann sowohl eine optische als auch eine akustische Steigerung und deine Gäste werden noch lange von deinem Event schwärmen ( zB haben wir mit dem Trio in Frankfurt für IG Metall die Gäste so schön zum Tanzen gebracht, das sie gar nicht mehr gehen wollten :-))!

 

Oder falls du gar „nur“ ein Highlight suchst, gibt es ein interaktives VideoMapping mit live HarfenMusik – das musst du dir so vorstellen, als ob Schnee, Lava, Rosen, Noten oder dein Firmen-Logo aus meinen Händen entspringen, wenn ich spiele ...

 

LB: Wow, ich bin stark beeindruckt! Ich nehme dich auf jeden Fall in meine geheimnisvolle Kartei auf, du bist ein Leckerbissen der Extraklasse! Am liebsten würde ich einen eleganten Bünd Tanz zu deinem Harfenspiel kreieren. ;)

 

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen zauberhaften Klängen.

 

SG: Danke, liebe Laura ! Dir auch alles Liebe ! 

 

 

Zur Webseite von Simonetta klickt hier.

 

http://www.hauptstadtharfe.de
 

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