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Interview mit Fotografin Nina Wild

16.11.2017

 

 

Ich muss gestehen, auf Instagram entdeckt man viel Scheisse und ich kann oft gar nicht verstehen, warum die grässlichsten, schlechtesten und dümmsten Bilder so viele Likes bekommen?! Aber wer sucht, der findet und zwar auch die Perlen! Die wunderschönen Bilder von Nina Wild, die mit ihrer Kamera hübsche Frauen mit süssen Tieren ablichtet, sind mir sofort ins Auge gestochen. So ein Fotoshooting würde mir auch Spass machen, habe ich mir gedacht, das ist mal was ganz anderes! Natürlich möchte ich euch meine neuste Instagram Entdeckung nicht vorenthalten:

 

1. Laura Bünd: Liebe Nina, erstmal ein ganz grosses Kompliment, deine Bilder sind einfach klasse! Wie bist du auf die Idee gekommen, Tiere und Menschen auf solch romantische Art und Weise abzulichten?
Nina Wild:
Das ist eigentlich eher zufällig passiert. Ich hatte mal auf meiner Facebookseite geschrieben, dass Schafe meine Lieblingstiere sind. Ein Mädel, das meiner Seite folgt, hat dann angeboten, dass ich bei ihrem Onkel Schafe fotografieren könnte. Ich war dann mit einer Freundin auf Shootingreise und wir sind auch zu dem Onkel gefahren und haben es mal versucht. Am Anfang waren die Tiere noch seeeehr schüchtern, aber letzten Endes haben sie sich glücklicherweise von den Karotten überreden und sich mit meiner Freundin fotografieren lassen.

2. LB: Ist es nicht schwer mit Tieren ein Fotoshooting durchzuführen? Ich meine, die halten wahrscheinlich nicht einfach so still, nicht?
NW: Stimmt, da gibt es ganz unterschiedliche Kandidaten. Ich habe schon mit Tieren gearbeitet, die sind ganz ruhig, lassen sich kraulen, schlafen teilweise neben dem Model ein. Andere Tiere sind eher hektisch, immer in Bewegung und bleiben nur ganz kurz stehen, um sich Futter zu holen. Man kann das auch nicht pauschalisieren und sagen das Kamele ruhig sind und Rehe scheu, das unterscheidet sich wirklich ganz individuell von Charakter zu Charakter. Aber ein Foto ist ja eine Momentaufnahme, da stört es nicht, wenn das tierische Model nach ein paar Sekunden wieder weghopst.

3. LB: Woher holst du denn die Kamele, Kängurus und Eulen?
NW: Ich gehe meine Tiere dort besuchen, wo sie zuhause sind und sich wohlfühlen. Die Locations haben ich größtenteils ganz zufällig entdeckt, an andere Tiere bin ich durch Weiterempfehlung gekommen und manche sind schlicht und einfach die Haustiere meiner Kunden.

 

 

4. LB: Bitte zeig mir hier dein Lieblingsbild und erzähle mir, warum es dir so gut gefällt?
NW: Oh, das ist schwierig. Mein Lieblingsbild wechselt ganz nach Stimmung. Ich mag das Bild mit den Schafen einfach weil der Moment so besonders war. Ich hatte davor ja noch keine Erfahrung mit Tieren und Shari (mein Model) waren ganz aufgeregt und konnten es kaum glauben, als die Schäfchen endlich kamen.
Das Bild mit Marie und Basna entstand bei meinem ersten Shooting auf dem Kamelhof. Das war so ein Shooting bei dem ich nicht wusste, was auf mich zukommt, weil ein Kamel hinsichtlich der schieren Ausmaße, der Körpersprache, generell vollkommen anders sind als alle anderen Tiere waren, mit denen ich je gearbeitet habe. Trotzdem ist es einfach so perfekt gelaufen und die Ergebnisse haben wirklich alles übertroffen, was ich je zu hoffen gewagt hatte.
Das Bild mit Mareike und Mari ist für mich auch etwas ganz besonderes. Man kann es wirklich nicht in Worte packen, aber der Moment mit dem Rentier im Wasser war einfach pure Magie.

5. LB: Worauf achtest du besonders bei einem Fotoshooting?

NW: Mir ist wichtig, dass es den Tieren gut geht. Deshalb werden sie bei meinen Shootings immer mit Leckerchen und Streicheleinheiten verwöhnt. Dieses Kriterium geht aber über die reine Shootingzeit hinaus, die Tiere sollen ein schönes und artgerechtes Zuhause haben, deshalb arbeite ich auch nicht mit Zirkustieren.

6. LB: Mit welcher Kamera arbeitest du und warum?
NW: Mit der Canon 5D MK3 und warum hmm, gute Frage. Ich bin mit der Qualität zufrieden und sehe keinen Anlass, sie auszutauschen.

 

7. LB: Deine Bilder wirken auf mich sehr verträumt, romantisch, beinahe magisch. Wie machst du das?
NW: Ich achte darauf, dass die Tiere beim Shooting entspannt sind. In einer Atmosphäre, die von Druck und Zwang geprägt ist, können meiner Meinung nach keine schönen Bilder entstehen.

8. LB: Wie läuft denn so ein Fotoshooting bei dir ab und wie viel Zeit muss ich dafür einrechnen?

NW: Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Generell shoote ich nur so lange, wie die Tiere motiviert sind. Wenn sie die Lust verlieren, wird aufgehört. An den Locations, an denen ich auch Kundenshootings anbiete, kenne ich die Tiere und rechne meist mit einer Stunde plus/minus 15 Minuten, je nachdem wie die Tiere drauf sind. Das heißt aber nicht, dass 60 Minuten nur geshootet wird. Wir lassen den Tieren auch zwischendurch Pausen, lassen sie mal grasen oder kuscheln mit ihnen.
 

 

9. LB: Wie teuer ist ein Fotoshooting und wie viele Bilder kann ich dann nach Hause nehmen?

NW: **Preise variieren, am besten selbst nachfragen**

10. LB: Auf deiner Homepage habe ich erfahren, dass du noch sehr jung bist und die Fotografie eigentlich “nur” dein Hobby ist. Du studierst. Was studierst du?
NW: ich würde eher sagen, dass ich beruflich fotografiere und hobbymäßig nebenher zur Uni gehe, haha. Ich studiere Amerikanistik und BWL, komische Kombi, ich weiß, hat sich halt so ergeben.

11. LB: Und wie bist du zur Fotografie gekommen?
NW: Ich bin da so reingerutscht. Ich habe nach dem Abi eine kleine Systemkamera gekauft und damit die Blumen bei meinen Eltern im Garten und meinen Kater fotografiert. Mit meinen Freudinnen haben haben wir natürlich auch aus Spaß ein paar Fotos gemacht. Klar, wir waren ja auch GNTM-Fangirls, haha. Irgendwann waren es dann Freundinnen von Freundinnen, irgendwann Fremde und plötzlich gilt man irgendwie als Fotografin.

 

12. LB: Was sind denn deine Zukunftspläne im Bezug auf Job/Beruf?
NW: Vorerst möchte ich selbstständig bleiben. Aber im Großen und Ganzen bin ich ganz flexibel, falls ich irgendwann keine Lust mehr aufs Fotografieren habe, mach ich halt etwas anderes :D

 

Die wunderschönen Bilder könnt ihr auf Nina’s Homepage: http://www.fourcornersphotography.de/Shootings bewundern und euch dort natürlich auch gerade für ein einzigartiges Fotoshooting anmelden.

 

Dir, liebe Nina, wünsche ich weiterhin viel Erfolg und ich freue mich bereits jetzt schon auf deine nächsten Bilder. J

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